Krawatte Bräutigam - Heirat Berlin

Zwischen Paisley-Muster und Windsor-Knoten wähnt sich so mancher künftige Ehemann verloren. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Do´s und Dont´s der Krawattenwelt – für ein perfekt gestyltes Hochzeits-Outfit.

Das Krawatten Lexikon für den Bräutigam

Modernen Männern sagt man nach, regelrechte Bindungsängste zu haben – zumindest, wenn es um sie geht: die Krawatte. Doch zu einer Hochzeit sind nun einmal traditionelle Werte gefragt, dazu zählt für den Bräutigam neben einem gut sitzenden Anzug unbedingt auch die richtige Krawatte als optisches Highlight. Doch zwischen Paisley-Muster und Windsor-Knoten wähnt sich so mancher künftige Ehemann verloren. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Dos und Donts der Krawattenwelt auf – für ein perfekt gestyltes Hochzeits-Outfit.

Material, Farbe und Muster

Als wichtigster Grundsatz für die Hochzeitskrawatte gilt: keine Experimente! Verzichten Sie also auf grelle Farben, auffällige Muster und mutige Kombinationen. Vielmehr sollte die Krawatte in Farbe und Muster auf das Brautkleid und dessen Accessoires abgestimmt werden. Ein festlicher Rahmen wie der einer Hochzeit verlangt darüber hinaus nach einem edlen Stoff wie Seide. Über 100 Euro dürfen Sie sich eine hochwertige Krawatte schon kosten lassen, schließlich bildet sie den Fokuspunkt ihres Outfits. Stilsichere Beratung erhalten Sie von den hier gelisteten Herrenausstattern.

Ein einfarbiges Material ist in jedem Fall eine gute Wahl, mit der man kaum etwas falsch machen kann. Es macht die Abstimmung auf Hemd, Anzug sowie die Accessoires der Braut auch besonders einfach. Am besten eignen sich gedeckte Töne in Rot oder Blau. Ein konservativer Anzug lässt sich mit der Wahl einer gestreiften Krawatte gekonnt auflockern. Auch Punkte sind prinzipiell erlaubt, für den Bräutigam aber bitte nur sehr kleine Pünktchen auf einem dunklen Hintergrund. Schwieriger wird es mit ausgefalleneren Mustern: Geometrische Motive und Paisley sind zwar keine schlechte Wahl, sollten aber besonders sorgsam ausgewählt werden. Unruhige Drucke, Motivkrawatten und Schottenkaros sind dagegen für eine Hochzeit absolut Tabu.

Tipp der Redaktion: Schwarz sollte die Krawatte nur in Kombination mit einer Weste sein. Nutzen Sie lieber die Gelegenheit, um über die Krawatte dezente Farben ins Spiel zu bringen.

Gut gewickelt: der Knoten

Eine Hochzeit bietet bei der Wahl des Knotens die volle Freiheit. Für einen guten Gesamteindruck sollte er aber auf den Kragen und die Krawatte selbst abgestimmt werden. Das Zusammenspiel von Form, Höhe und Breite des Kragens, der Breite, Fülle sowie des Stoffs der Krawatte und nicht zuletzt auch der Größe des Mannes ist stilentscheidend. Grundsätzlich sollte das breite Ende der Krawatte auf der Höhe der Gürtelschnalle enden, das schmale Ende ist dabei rund 2 cm kürzer. Mit den folgenden drei Varianten ist ihr stilvollendetes Auftreten garantiert:

Four-in-hand:

Mit diesem Klassiker machen Sie als Bräutigam nichts falsch. Außerdem lässt sich der Knoten so einfach binden, dass auch unerfahrene Krawattenträger damit gut zurecht kommen.

Windsor-Knoten:

Er wirkt auf den ersten Blick ganz ähnlich wie der Four-in-hand, ist aber etwas voluminöser. Deshalb eignet er sich ausschließlich für Hemden mit breitem Kragen. Mittig zwischen den beiden Kragenseiten sitzt er perfekt und sollte den ersten Hemdknopf überdecken.

Halber Windsor:

Etwas kniffliger zu binden, dafür ein echter Hingucker ist der halbe Windsor. Am schönsten sieht er zum klassischen Kragen aus und eignet sich für Krawatten aus eher leichtem Material.