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Hochzeitsanzug Bräutigam - Heirat Berlin

Wann trägt man Smoking, wann besser Frack? Muss das Einstecktuch zur Krawatte passen? Und was ist eigentlich eine Corsage? Antworten finden Sie in unserem Bräutigam-ABC.

Das kleine ABC für den Anzug des Bräutigams

Für so manchen Bräutigam kommt mit der Hochzeit eine ganz neue Welt der Mode auf ihn zu: Wann trägt man Smoking, wann besser Frack? Muss das Einstecktuch zur Krawatte passen? Und was ist eigentlich eine Corsage? Antworten finden Sie in unserem Bräutigam-ABC.

Von A wie Anzug bis F wie Frack

Anzug: Ein Muss für jeden Heiratswilligen ist ein schicker Anzug. Ganz klassisch sind sie in schwarz, dunkelblau oder grau gehalten, erlaubt sind aber auch Nadelstreifen. Es darf zwischen einreihigem Jackett mit Weste oder einem Zweireiher gewählt werden.

Corsage:

Das linke Revers des Bräutigams ziert ein kleiner Blumenanstecker, die Corsage. Sie sollte ihre Entsprechung im Brautstrauß finden.

Cut:

Ein eleganter Anzug, der ausschließlich am Tag getragen werden darf. Er setzt sich aus grau gestreifter Stresemannhose, einem dunkelgrauen Gehrock, der hinten bis zu den Kniekehlen reicht, Plastron und einer grauen Weste zusammen. Nach 18 Uhr weicht der Cut dem Frack.

Dreiteiler:

Klassische Ausrüstung für den Bräutigam ist diese solide Kombination aus Hose, Jackett und Weste.

Focalé:

Als Alternative zur Krawatte zu tragen, ist das Focalé ein wenig kürzer und breiter als die übliche Halsbinde.

Frack:

Für besonders vornehme und große Hochzeiten lohnt sich die Investition in einen Frack. Er zeichnet sich durch eine offene, vorne kurze und hinten knielange Jacke aus. Komplettiert wird das Outfit durch Seidenstrümpfe und schwarze Lackschuhe. Der Frack darf ausschließlich zur kirchlichen Trauung und der abendlichen Feier getragen werden, in der Zwischenzeit muss Mann in Smoking oder Cut wechseln.

Von G wie Gehrock bis P wie Pochette

Gehrock: Eine etwas konservativere Alternative zum Jackett ist der Gehrock. Die doppelt gereihte Jacke ist meist aus dunklem Stoff gefertigt und reicht bis zu den Knien.

Jackett:

Fester Bestandteil des klassischen Hochzeit-Outfits ist das Jackett. Es darf wahlweise einreihig oder zweireihig getragen und sollte nicht vor der Hochzeitsrede abgelegt werden.

Kummerbund:

Farblich stets auf die Fliege abgestimmt wird dieser breite Gürtel aus Stoff ausschließlich zum Smoking getragen.

Manschetten:

Sie schauen üblicherweise etwa einen Zentimeter unter dem Jackett hervor und werden mit hübschen Knöpfen verziert. Neben der Krawatte einer der wenigen Möglichkeiten für den Bräutigam, etwas Farbe zu bekennen.

Nadelstreifen:

Unter den Mustern für den Hochzeitsanzug ein Klassiker, darf der Nadelstreifen heute aber auch gerne gegen andere Stoffe und Muster getauscht werden.

Plastron:

Ausschließlich in Kombination mit einer Weste darf der Bräutigam statt der Krawatte ein Plastron tragen. Es handelt sich um einen Vorläufer der heute üblichen Langbinderkrawatte und ist etwas kürzer und breiter als diese.

Pochette:

Anstelle der Corsage kann auch ein Einstecktuch, die Pochette, den Bräutigam zieren. Es wird in der Brusttasche des Anzugs getragen und kunstvoll gefaltet.

Von S wie Schuhe bis Z wie Zylinder

Schuhe:

Sie sollten auf das restliche Outfit abgestimmt sein. Besonders elegant sollten die Schuhe zum Smoking ausfallen, schwarze Schuhe trägt man zu Stresemann und Cut, zum Frack dagegen ausschließlich Lackschuhe.

Smoking:

Kleidet den Bräutigam sowohl auf dem Standesamt, über den Nachmittag bis hin zum festlichen Abend. Ein Smoking ist immer die richtige Wahl. Ihn komplettieren Kummerbund und Smoking-Hemd.

Weste:

Unbedingter Bestandteil des klassischen Dreiteilers ist die Weste. Sie wird üblicherweise aus dem selben Material wie der Anzug selbst gefertigt. Alternativ darf sie auf Halsbinder und Einstecktuch abgestimmt sein.

Zweireiher:

Als Alternative zum klassischen Jackett, das lediglich eine Knopfreihe auf der Höhe des Bauchs aufweist, lässt sich ein Zweireiher tragen.

Zylinder:

Unverzichtbar zum stilvollen Cut oder Frack ist die entsprechende Hutmode. Den Zylinder wählt man zum Frack immer schwarz, zum Cut hingegen stets in grau.