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Hochzeitskleider Styleguide - Heiraten in Berlin

Welches Brautkleid soll es werden? Unser Style-Guide für Brautmode hilft Ihnen, sich schnell einen Überblick über die gängigen Schnitte machen und Ihr passendes Modell zu finden!

Styleguide für das Brautkleid

Brautmoden sind so vielfältig wie ihre Trägerinnen und unterliegen dem steten Wandel der Zeit. Im Brautmodengeschäft erwartet Sie deshalb ein wahres Feuerwerk der Modelle. Was zur Hochzeit der eigenen Eltern noch groß in Mode war, ist heute oft ganz und gar aus den Geschäften Berlins verschwunden. Doch die zu Grunde liegenden, klassischen Schnitte haben sich dank ihrer universellen Eleganz über die Jahrzehnte kaum verändert. Mithilfe unseres Stilfinders bahnen Sie sich gezielt Ihren Weg durch den Kleiderdschungel.

Die Romantiker

So sehen Mädchenträume aus: Ein aufwändig gearbeitetes, strahlend weißes Brautkleid, das alle Blicke auf sich zieht. Diese Modelle sind echte Hochzeitsklassiker, sie passen zum herrschaftlichen Ambiente eines Schlosses ebenso wie zur romantischen Gartenhochzeit.

Meerjungfrau/Fishtail:

Gekonnt in Szene gesetzt wirkt dieser Schnitt zugleich romantisch wie sexy. Fließende Stoffe kommen zum Einsatz, bis zum Knie sehr körpernah geschnitten und als langer Rock auslaufend. Die ärmellosen Kleider werden meist mit einem Jäckchen kombiniert. Unterröcke betonen die ausgestellte Form noch zusätzlich. Dieser Stil legt den Fokus sowohl auf die Taille als auch auf den Po und eignet sich speziell für große, schlanke Frauen.

Prinzess-Kleid:

Ein Inbegriff der Romantik und zugleich der Traditionalist unter den Brautmoden. Die enge Korsage geht an der Gürtellinie in einen sehr weiten Rock über. Betont werden Oberkörper und Taille, dadurch kaschiert das Kleid breitere Hüften geschickt. Während der Schnitt schlanke Trägerinnen perfekt in Szene setzt, ist er für üppigere Formen weniger gut geeignet.

A-Linie:

Seit 1955 hat sich die vom Designer Christian Dior erdachte Silhouette als Klassiker durchgesetzt. Sie vereint eine tief sitzende, nahtlose Taille mit einem nach unten verbreiternden Rock. Damit schmeichelt der Schnitt jeder Figur und lässt Problemzonen einfach verschwinden. Kleinere Trägerinnen erscheinen dank der A-Form größer und schlanker. Für zusätzliches Volumen und einen schönen Schwung sorgen Unterröcke, in Kombination mit einer Schleppe ist die A-Linie der ideale Kandidat für eine kirchliche Hochzeit.

Duchesse-Linie:

In keinem anderen Kleid fühlt sich die Braut so sehr wie eine echte Prinzessin. Die Durchesse-Linie verzichtet auf eine Taillennaht und kombiniert eine eng anschmiegende Korsage mit einem glockenförmigen, weiten Rock. Für den richtigen Stand sorgt ein zusätzlicher Reifrock. Breite Hüften zaubert das Duchesse-Kleid einfach weg.

Schlichtweg elegant

Nicht jede Braut träumt von einer Märchenhochzeit im romantischen Stil, manche ziehen ein schlichtes Kleid dem ausgefallenen Pomp vor. Doch auch für die Trauung auf dem Standesamt haben sich einfache, aber nicht minder elegante Schnitte durchgesetzt.

Empire-Stil:

Hier liegt die betonte Taillennaht direkt unter der Brust. Gerade kleineren Frauen mit wenig Oberweite schmeichelt der fließende Übergang von verkürztem Oberteil hin zu einem schlanken Rock. Das Kleid wirkt optisch streckend und legt den Fokus auf die meist reicht verzierte Taille. Besonders schwangere Bräute schätzen deshalb den Schnitt des Empire-Stils.

Etui-Kleid:

Dank seiner schlanken Silhouette wirkt das Etui-Kleid besonders modern und elegant. Der figurnahe, ärmellose Schnitt eignet sich vornehmlich für schlanke Frauen, die schlichte Eleganz fügt sich gut in den Rahmen einer standesamtlichen Trauung ein.

I-Linie:

Ebenfalls körpernah geschnitten betonen Kleider dieser Form die natürlichen Kurven der Braut. Der Rock sollte für einen guten Sitz maximal bis zum Knöchel reichen. Zwar eignet sich die I-Linie für alle Größen, sie kaschiert allerdings Problemzonen nicht und setzt die Figur in Szene.

Zweiteiler:

Als äußerst flexibler Klassiker erfreut sich der Zweiteiler großer Beliebtheit. Er besteht aus einer Korsage, die sich wahlweise mit einem Rock oder aber einer Hose kombinieren lässt. Diese Alternative lässt der Braut die größten Freiheiten, was die Farbwahl und den Gesamteindruck ihres Hochzeits-Outfits anbelangt.